SeeTec Cayuga R4 erleichtert System- und Alarmmanagement

Seit Jahren geht der Trend in der Videoüberwachung hin zu immer größeren Systemen – Installationen mit vierstelliger Kameraanzahl oder Anbindungen an zahlreiche Fremdsysteme sind keine Seltenheit. Gerade in solchen Projekten spielt maximale Effizienz beim System- und Alarmmanagement eine wesentliche Rolle. Das seit dem 31. Juli erhältliche Release R4 von SeeTec Cayuga legt einen Schwerpunkt auf diese Aspekte und enthält insgesamt mehr als 35 neue Features.

 

Um die Migration eines SeeTec-Systems auf eine neue Version für den Anwender so hürdenfrei wie möglich zu gestalten, wurde der Auto Updater in SeeTec Cayuga R4 erweitert. Kunden und Partnern kennen den Auto Updater bisher als Werkzeug für das automatische Aufspielen neuer Releases innerhalb einer Software-Generation. Mit SeeTec Cayuga R4 kann er nun auch für eine weitgehend automatischen Migration von SeeTec 5 auf SeeTec Cayuga genutzt werden. Die Unterstützung durch das Programm minimiert Fehlerquellen und erleichtert Kunden, die bisher aus Furcht vor hohem Aufwand eine Migration vermieden haben, den Umstieg auf die aktuelle Version deutlich.

Eine Übersicht über eingegangene Alarme konnte sich der Benutzer in der SeeTec Software bisher schon über die Alarmliste verschaffen. Um diese mit Hilfe der Bildaufzeichnungen abzuarbeiten, musste jedes Alarmereignis einzeln angewählt werden. Mit dem neuen Feature „Sequenzielle Alarmansicht“ steht nun ein zusätzliches Anzeigefenster zur Verfügung, in dem zu eingehenden Alarmen automatisch alle Kamerabilder dargestellt werden. Wachpersonal von großen Systemen mit vielen Alarmen erhält so einen noch schnelleren Überblick über das Geschehen und kann in Sekundenschnelle entscheiden, welcher Alarm priorisiert wird. Die Visualisierung lässt sich individuell in Spalten- und Zeilenanzahl anpassen.

Auch kameraseitig gibt es einige Neuerungen. So unterstützt Cayuga R4 Storage on the Edge für Kameras der Hersteller Bosch und Axis. Das System nutzt die Speicherung des Videomaterials auf der SD-Karte der Kamera als Sicherheitsnetz für den Fall einer Netzwerkunterbrechung oder eines Serverausfalls. Lückenhafte Aufzeichnungen werden automatisch mit diesem Material ergänzt. Außerdem können bei Kameras des Herstellers Axis ausgesuchte Videosequenzen manuell ins Archiv importiert werden. So können Bilder in hoher Qualität auf der Kamera gespeichert werden ohne die zur Verfügung stehende Bandbreite zusätzlich zu belasten. Gleichzeitig wird Speicherplatz eingespart, da kein unnötiges Bildmaterial aufgezeichnet wird.

Mit SeeTec Cayuga R4 ist nun auch der generische Kameratreiber multicast-fähig. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz ist eine multicast-fähige Kamera-Server-Kommunikation. Unterstützen die eingesetzten Kameras Multicast, kann derselbe Datenstrom an alle beteiligten Systeme gesendet werden, ohne das Netzwerk durch zusätzliches Volumen zu belasten. Bei verteilten Firmennetzwerken führt der Einsatz von Multicast Switches zu einer Verringerung der beanspruchten Bandbreite.

Mit dem Referenzbildvergleich steht eine aus SeeTec 5 bekannte Funktion nun in überarbeiteter Form auch in SeeTec Cayuga zur Verfügung. Als Bestandteil der Kamerakonfiguration ist sie nun deutlich einfacher zu bedienen. Der Vergleich des aktuellen Kamerabilds mit einem vorher festgelegten Referenzbild kann manuell gestartet werden oder regelmäßig automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit erfolgen. Dies ermöglicht das Erkennen veränderter Kamerapositionen: Sobald das aktuelle Bild unter Berücksichtigung einer konfigurierbaren Toleranzschwelle nicht mehr mit dem Referenzbild übereinstimmt, wird das Wachpersonal mittels eines Systemberichts über die veränderte Kameraposition informiert. SeeTec Cayuga R4 verfügt darüber hinaus über eine automatische Tampering-Detektion, welche das Verdrehen einer Kamera in Echtzeit erkennen und einen Alarm auslösen kann. Beide Funktionen bieten einen wirkungsvollen Schutz gegen Kamera-Sabotage.

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Referenzbildabgleich