Mehrzahl der Deutschen fühlt sich an öffentlichen Plätzen in ihrer Sicherheit gefährdet

Die Sicherheitslage in Deutschland hat sich in den letzten zwei bis drei Jahren verschlechtert – so zumindest empfinden das 68 Prozent der Deutschen. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage, die im Auftrag des Videosicherheitsunternehmens SeeTec durchgeführt wurde.

Mit der Umfrage möchte die SeeTec GmbH, Experte und Anbieter von Videomanagement-Lösungen, den Zusammenhang zwischen einer veränderten Wahrnehmung der öffentlichen Sicherheit, wie sie die Teilnehmer benennen, und der tatsächlichen Akzeptanz für Videosicherheitssysteme herausfinden. Demnach hat sich die Anzahl der Situationen, in denen sich Menschen in Deutschland gefährdet fühlen, im besagten Zeitraum ebenfalls erhöht. Ganze 60 Prozent der Befragten fühlen sich stärker gefährdet, als noch vor zwei bis drei Jahren - Frauen etwas mehr als Männer. 

Dabei ist die Verteilung, an welchen Plätzen die Menschen eine Veränderung der Sicherheitslage spüren, in den obersten Kategorien relativ ausgeglichen. 68 Prozent haben an Fern- und U-Bahnhöfen ein ungutes Gefühl, 63 Prozent empfinden bei Großveranstaltungen Unsicherheit und 60 Prozent der Befragten haben generell an öffentlichen Plätzen Sicherheitsbefürchtungen. Aus diesem Gefühl heraus geben rund 92 Prozent der Bevölkerung an, Videosicherheitssysteme an mindestens einem der abgefragten Bereiche zu akzeptieren. Eine Mehrheit von 76 Prozent spricht sich außerdem für einen Schutz durch Videoüberwachungssysteme in Parkhäusern und Garagen aus, dicht gefolgt von Zügen und U-Bahnen selbst. Allerdings plädieren auch knapp 70 Prozent für eine Anbringung der Systeme in Unterführungen oder unübersichtlichen Durchgängen. Die Generation der über 55-jährigen ist am ehesten dazu bereit, Anonymität gegen ein solides Sicherheitsempfinden einzutauschen. Je jünger die Befragten, desto geringer wird diese Bereitschaft – dennoch: Der Anteil derjenigen, die sich für Videosicherheitssysteme aussprechen, liegt vor allem in der Altersklasse 50 plus über 80 Prozent. Ob Bodycam oder klassisch fest installierte Kameras - die Sicherheitsvorteile schätzen die Befragten bei beiden Varianten sehr ähnlich ein. 

„Seit längerem wird in Deutschland die Diskussion über den gezielten Einsatz von Videosicherheitssystemen in öffentlichen Bereichen kontrovers geführt. Die Studie, die wir in Zusammenarbeit mit der YouGov Deutschland GmbH durchgeführt haben, belegt nun, dass es in der breiten Öffentlichkeit eine vergleichsweise hohe Akzeptanz von Videosicherheitssystemen gibt, besonders wenn es um die Überwachung unübersichtlicher öffentlicher Plätze geht. Diese Ergebnisse sind deshalb ein weiterer Ansporn für uns, Lösungen zu entwickeln, die zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit beitragen.“ Andreas Beerbaum, Geschäftsführer der SeeTec GmbH

Zum Vergrößern bitte klicken.