Praktische Systemverwaltung: Administration und Konfiguration

SeeTec Cayuga passt sich der Struktur Ihres Unternehmens an – und unterstützt so Systeme von einer bis hin zu mehreren tausend Kameras. Durch die verteilte Installation der Software auf mehreren Servern lässt sich das Gesamtsystem optimal dimensionieren und jederzeit erweitern. Dabei können die Server je nach Bedarf an verschiedenen Standorten stehen.

Die Architektur von SeeTec Cayuga beruht auf einer strikten physischen Trennung von Clients und Servern. Die Speicherung der Bilddaten und die Kommunikation mit den Kameras sind als Systemdienste integriert. Deshalb muss auf dem Server weder ein eigenes Programm gestartet werden noch ist eine lokale Anmeldung nötig.

Hierarchische Administration

Jedem Benutzer können individuell und detailliert Rechte auf Kameras, deren Steuerelemente (z. B. PTZ-Steuerung) und zusätzliche SeeTec Cayuga-Komponenten wie Schaltflächen oder Lagepläne zugewiesen werden. Die Rechtematrix bildet das Organigramm Ihres Unternehmens ab: Selbst weltweit verzweigte Systeme mit mehreren tausend Kameras und zahlreichen Standorten lassen sich so mit SeeTec Cayuga zentral verwalten und steuern.

Alarmszenarien – so individuell wie Ihr Unternehmen

Auch wenn sich viele Abläufe innerhalb einer Branche gleichen – jedes Unternehmen hat seine eigenen Prozesse. SeeTec Cayuga erlaubt es Ihnen deshalb, komplexe Alarmroutinen individuell zu definieren. In einer Art Matrix können beliebige Startereignisse (z. B. Bewegungsmeldung, Ereignisse aus der Videoanalyse, I/O Kontakt, Network I/O, Button) eine Vielzahl verschiedener Aktionen auslösen. Dazu gehören die Alarmaufzeichnung und -visualisierung, das Senden von Triggern an Fremdsysteme über physikalische I/O-Kontakte oder Network I/Os, das Verschicken von Video-Sequenzen per E-Mail und FTP sowie der Aufruf externer Programme. Für jede Alarmsituation lässt sich somit ein maßgeschneiderter Arbeitsablauf einrichten, der das Sicherheitspersonal optimal unterstützt und eine schnelle Reaktion ermöglicht.

Um das Anlegen eines Alarmszenarios so einfach wie möglich zu gestalten, bietet SeeTec Cayuga einen Alarm-Assistenten, der den Benutzer Schritt für Schritt zum Ziel führt. Selbstverständlich basieren auch die Alarmszenarien auf dem detaillierten Rechtekonzept von SeeTec Cayuga und können einzelnen Benutzern oder Benutzergruppen zugeordnet werden.

Ausfallsicherheit durch Failover-Konzept

Bei SeeTec Cayuga sorgen im Störungsfall zwei Funktionen dafür, dass das Videosystem weiter läuft und stets erreichbar bleibt:

  • Bei Ausfall eines oder mehrerer Aufzeichnungsserver übernimmt sofort ein Hot-Standby-Server die Bildaufzeichnung. Die Bilddaten müssen später nicht zurückgespielt werden. (verfügbar in SeeTec Infinity X)
  • Ist der zentrale Management-Server nicht mehr erreichbar, springt ein Proxy-Server ein, der alle relevanten Konfigurationsdaten und Zugriffsrechte zwischenspeichert. Das System arbeitet weiter im „Inselmodus“ und kann störungsfrei bedient werden.

Zusätzlich werden Microsoft Cluster und Virtualisierung unterstützt.

SeeTec Cayuga Failover-Konzept
SeeTec Cayuga Failover-Konzept